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Steuererklärung 2012





Sobald das Wort „Steuererklärung“ fällt, wird vielen Menschen gleich ganz anders zumute. Dabei ist eine Steuererklärung auch immer eine Chance, Ansprüche geltend zu machen – und so kann es nicht nur möglich sein, dass Steuernachzahlungen geleistet werden müssen, sondern auch, dass man Steuererstattungen erhält. Möglich ist das, da im Jahr Steuervorauszahlungen geleistet werden – durch die vor allem für Arbeitnehmer deutliche Vorteile entstehen können. Vor der Steuererklärung 2012 sollte man sich also nicht fürchten, mit dem richtigen Wissen kann es nämlich durchaus möglich sein, dass nach der Steuererklärung 2012 Erstattungen vom Staat gezahlt werden müssen. Grundsätzlich ist die Anfertigung und Abgabe der Steuererklärung 2012 für Arbeitnehmer freiwillig, in der Regel empfiehlt es sich jedoch, eine abzugeben, denn dadurch können verschiedene Vorteile geltend gemacht werden. Verpflichtet zur Einkommenssteuererklärung sind jedoch Arbeitnehmer, die mehrere Anstellungen gleichzeitig innehaben. Zudem besteht für Ehepaare eine Pflicht zur Einkommenssteuererklärung, wenn sich ein Ehepartner in Steuerklasse 3 und einer in Steuerklasse 5 befindet, oder wenn sich beide in die Steuerklasse 6 fallen.

Was kann man in der Steuererklärung 2012 geltend machen?

Grundsätzlich wird die Höhe der zu entrichtenden Steuern von der Höhe des Jahreseinkommens eines Arbeitnehmers abhängig gemacht. Eine Faustformel besagt dabei: Je höher das Einkommen – umso höher fallen auch die Steuerzahlungen aus. Doch das ist so nicht ganz richtig, denn in der Steuererklärung 2012 ist es durchaus möglich, das Einkommen wieder zu verringern, solange die Ausgaben, die getätigt worden sind, dem Erreichen des Einkommens dienten. Ein wesentlicher Bestandteil des Verringerns des tatsächlichen Einkommens sind dabei die Werbungskosten. Unter diesen Begriff fallen alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit dem Erreichen des Einkommens stehen, also etwa Fahrtkosten, Kosten für weiterbildende Maßnahmen oder auch Kosten für das Erstellen und Versenden von Bewerbungen. Selbst dann, wenn keine nachweisbaren Ausgaben getätigt worden sind, können Steuerzahler eine Pauschale für Werbungskosten von 920 Euro in ihrer Steuererklärung 2012 geltend machen. Neben den Werbungskosten können zudem Pflegekosten, Kosten für Kinderbetreuung, Ausgaben für Altersvorsorgeverträge und auch Spenden an Parteien oder gemeinnützige Organisationen geltend gemacht werden. Für das Absetzen von Spenden gilt jedoch ein individueller Höchstbetrag.

Steuererklärung 2012: Und jährlich grüßt die Formularflut

Wer eine Steuererklärung anfertigen und abgeben möchte, der sieht sich zunächst vor einer Flut von Formularen wieder. Davon sollte und darf man sich jedoch nicht verunsichern lassen, schließlich muss und kann nicht jeder Steuerzahler jedes Formular ausfüllen. Deshalb gibt es für verschiedene Tätigkeiten und Einkünfte unterschiedliche Anlagebögen.

Hier die wichtigsten Formulare und Anlagen sowie ihre Bezeichnungen und Funktionen auf einen Blick:

Formulare:

Formular ESt 1: Der sogenannte Mantelbogen, hier werden Angaben zur Person sowie zu Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen gemacht.

Formular ESt 1V: Formular zur vereinfachten Steuererklärung 2012 für Arbeitnehmer

Formular ESt 1C: Formular zur Einkommenssteuererklärung für beschränkt Steuerpflichtige

Anlagen (Steuererklärungen, die nur bei bestimmten Ausgaben abgegeben werden müssen):

Anlage AUS: Bei ausländischen Einkünften und Steuern

Anlage AV: Sonderausgaben für Altersvorsorgebeiträge

Anlage EÜR: Einnahmeüberschussrechnung zur Gewinnermittlung, vor allem bei Kleinunternehmern, Gewinnermittlung nach § 4, Abs. 3, EStG

Anlage FW: Steuerbegünstigungen zur Förderung des Wohneigentums

Anlage G: Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Anlage KAP: Einkünfte aus Kapitalvermögen

Anlage Kind: für jedes Kind eine separate Einlage, Steuervergünstigungen für Kinder

Anlage L: Einkünfte aus Forst- und Landwirtschaft

Anlage N: Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (Arbeitslohn, Werbungskosten, Sparzulagen)

Anlage NV: Antrag auf Nichtveranlagungsbescheinigung

Anlage R: Einkünfte aus Rentenbezügen

Anlage S: Einkünfte aus selbstständiger Arbeit

Anlage SO: zur Steuererklärung bei privaten Veräußerungen, Unterhaltszahlungen, andere wiederkehrende Bezüge (z.B. Schadensersatzrenten), Einkünfte aus gelegentlichen Vermittlungen, Abgeordnetenbezüge

Anlage U: Sonderausgaben für Unterhaltsleistungen an geschiedenen – oder dauerhaft getrennt lebenden Ehepartner

Anlage Unterhalt: außergewöhnliche Belastungen durch Unterhaltsleistungen an bedürftige Personen

Anlage V: Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Anlage Vorsorgeaufwand: Sonderausgaben für Vorsorgeaufwendungen

Anlage VL: Bescheinigungsformular für Arbeitnehmer-Sparzulage

Sparen mit der Steuererklärung 2012
Die Steuererklärung bietet immer auch eine Möglichkeit, Rückzahlungen geltend machen zu können – doch dazu muss man natürlich wissen, was zum Beispiel von der Steuer abgesetzt werden kann.

Zu diesen Absetzungsmöglichkeiten zählen etwa die Basistarife, die an die gesetzlichen Krankenversicherungen gezahlt werden. Alle Krankenversicherungsbeiträge und Pflegeversicherungsbeiträge können als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Diese Regelung gilt nicht für Zusatztarife, die etwa für Brille oder den Zahnersatz an die Krankenkassen entrichtet werden. Auch privat Krankenversicherte können Ansprüche geltend machen, dazu müssen sie jedoch bei ihrer Versicherung eine detaillierte Aufstellung ihrer Versicherung beantragen, die dann beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden muss.

Auch, wer von zu Hause aus arbeitet, kann einen steuerlichen Vorteil für sich beanspruchen. Für ein Arbeitszimmer, das ausschließlich dazu genutzt wird, können bis zu 1.250 Euro jährlich von der Steuer abgesetzt werden.

Des weiteren können Mieter Steuervorteile für sich beanspruchen. Kaltmiete und Nebenkosten können anteilig abgesetzt werden, Kosten für die Einrichtung in voller Höhe.
Haus- und Wohnungseigentümer hingegen können Kreditzinsen, Reparaturen, Abschreibungen und auch Nebenkosten ebenfalls anteilig absetzen, Kosten für die Einrichtung ebenfalls in voller Höhe.
Auch wer umzieht, kann steuern sparen – so lange der Umzug den Weg zur Arbeit erheblich verkürzt. Singles können dabei pauschal 636 Euro geltend machen, Verheiratete 1.271 Euro. Für jede weitere Person, die mit umzieht, können pauschal 280 Euro geltend gemacht werden.
Hinweis: Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität



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